Bundestagsabgeordneter

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Knut Abraham

Knut Abraham- unser Direktkandidat der CDU-Kreisverbände Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz für den Wahlkreis 65 und beruflich Deutschlands stellvertretender Botschafter in Polen!

CDU Elbe-Elster
Berliner Str. 27
03238 Finsterwalde
Telefon: 03531 / 71 70 110
Website: Knut Abraham (knut-abraham.de)

Im Gespräch mit Knut Abraham

Folge 1

Knut Abraham kam zu einem Arbeitsbesuch in die Sängerstadt und nahm sich Zeit für ein erstes kleines, ganz persönliches Interview.

Auf die erste Frage, wie er als Papa von fünf Kindern im Alter von 12 bis 22 Jahren mit der momentanen Situation umgeht, antwortet er mit einem herzlichen Lächeln: „dass ein riesengroßes Dankeschön" an seine Ehefrau geht, die wie er sagt, den „Bärenanteil“ zu Hause, das ist in der Herzberger Region, stemmt“. Sein Dank richtet sich aber auch gleichzeitig an alle Mamas und Papas, an alle Großeltern und Geschwister die zurzeit schier Unmögliches leisten, ob im Home-Office in Verbindung mit Homeschooling, ob in Ausübung eines systemrelevanten Berufes mit der Organisation der Kindernotbetreuung – für alle ist es gerade eine Ausnahmesituation, die viel abverlangt. Nach fast einem Jahr Abstandsregelungen, Mundschutz, Lockdowns vermissen Kinder wie Erwachsene ihre Freunde, Familie, Schulkameraden, das Vereinsleben, die Musikschule, das gemeinsame Lernen und Studieren, Kultur und Kunst.

Wie wird man Botschafter?

Eigentlich wollte Knut Abraham mal Flugbegleiter werden. Doch für eine Bewerbung war er zu jung und so wurde aus dem Traum, die große, weite Welt zu bereisen, später erst einmal ein trockenes Jura-Studium. Aber nach dem erfolgreichen Juristenabschluss, probierte er es noch einmal mit der großen weiten Welt, bewarb sich als Beamter im höheren Dienst beim Auswärtigen Amt, setzte sich unter vielen Bewerbern durch und wurde Diplomat von Beruf. Schmunzelnd sagt Knut, dass man ihn auch als Netzwerker und Vermittler bezeichnen könnte, denn als Diplomat vertritt und erläutert man im Ausland die deutschen Interessen und Positionen. Neben dieser Vermittlung ist man Beobachter des Landes in dem man gerade ist, man analysiert die Innen- und Außenpolitik sowie die Kultur und die Gesellschaft und da man in den ersten Berufsjahren Erfahrungen sammeln soll, ändert sich auch regelmäßig der Arbeitsort. Und so hat Knut in Bulgarien, Finnland, den USA und jetzt in Polen nicht nur gearbeitet, sondern auch Freunde gefunden, mit denen er auch heute noch im engen Kontakt steht. In Folge 2 erzählen wir, wie Knut nach Elbe-Elster kam und warum er gern eine Brauerei besucht.

Folge 2 - von Bulgarien, Elbe- Elster und Bier

Knut Abraham kam unlängst wieder einmal zu einem Arbeitsbesuch in die Sängerstadt und nahm sich Zeit für ein erstes kleines, ganz persönliches Interview.Es war 2003 als Knut Abraham als Pressereferent an der deutschen Botschaft in Sofia in Bulgarien arbeitete. Hier traf er zum ersten Mal beruflich auf den CDU-Bundestagsabgeordneten Michael Stübgen und so am Rande erzählte man sich auch so ganz private Dinge. Die begeisterte Erzählweise von Michael über den Landkreis Elbe-Elster sowie die Einladung die Südbrandenburger Region kennenzulernen, veranlasste Knut mit der Lupe mal genauer auf unsere kleine Heimat zu schauen. Als einstiger Schleswig-Holsteiner, immer neugierig auf neue Regionen, nahm er die Einladung an und kam mit seiner Familie zu einer kleinen Stippvisite nach EE. Man könnte sagen, es war Liebe auf dem ersten Blick. Familie Abraham war begeistert von der Region, von der Herzlichkeit der Menschen und da sie schon lange ein dauerhaftes Zuhause suchten, war der Entschluss schnell gefasst, in die Herzberger Region zu ziehen. Mittlerweile sind die fünf Kinder „Elbe-Elsteraner“, Sohn Ludwig wurde in Herzberg geboren, Ehefrau Marion ist Erzieherin, das Haus wurde in den letzten Jahren saniert und der Garten bearbeitet. Hier findet Knut nach einer arbeitsreichen Woche in Warschau Entspannung, genießt die Zeit mit der Familie, den Feierabend und das gern auch mal mit einem guten Buch. Auf die Frage hin, mit welcher Lektüre er sich am liebsten beschäftigt, antwortet er schmunzelnd mit einem Wort: „Bier“. Er ist fasziniert von der 6000 Jahre alten Geschichte des Trunkes, von der Vielfalt - es wird geschätzt das es ca. 10000 -15000 Sorten auf der ganzen Welt gibt - und von den vielen verschiedenen Herstellungsvarianten. Kommt Knut in einen neuen Ort, schaut er sich gern lokale Brauereien an, denn hier erfährt man nicht nur etwas über das Bier, sondern auch etwas über die Menschen, deren Gewohnheiten und Geschichte – hier nimmt man immer wieder neues Wissen mit, so Knut. Und natürlich gönnt er sich auch ab und zu, so zum Feierabend, einen „kühlen Hopfentrunk“. In den nächsten Folgen nimmt uns Knut zu seinen Lieblingsorten in EE und OSL mit.

Folge 3

„Wann kommst Du nach Hause?“ ist die meist gestellte Frage seiner Kinder. Nach Hause zu kommen heißt für Knut die B87 oder die B101 zu nehmen. Beruflich viel unterwegs, nutzt er dann aber auch jede freie Minute mit seiner Familie, egal ob bei einem - zugegeben viel zu seltenen - Spieleabend mit „Mensch ärgere Dich nicht“ oder bei Ausflügen per Fahrrad oder Auto durch die Lausitzer Region. Auf die Frage, ob es einen Lieblingsausflugplatz in Südbrandenburg für ihn gibt, antwortet Knut: „Das ist eine ganz schwierige Frage! Die Lausitzer Region und das Elbe-Elster-Land haben so viele wunderschöne Plätze“ und er ist immer wieder überrascht darüber, dass er gemeinsam mit seinerFrau und den Kindern neue „Plätze“ entdeckt. Besonders mag er die vielen Seen – und davon gibt es ja sehr viele in Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz. Am Ufer sitzend kann man die Ruhe, die von dem blauen (übrigens die Lieblingsfarbe von Knut) Nass ausgeht, genießen, entspannen und Krafttanken. Es sind aber auch die Wälder und der unendliche Blick in die Ferne, die Knut liebt, wenn er durch die Region fährt. „Man kann sich so gut erholen und so gut leben – hier in der Lausitz“ so Knut.Und so wünscht er sich für die Lausitz, dass die touristischen Angebote noch ausgebaut werden, neue Lieblingsplätze entstehen, ob mit Radwegen wie unter anderem an der Elster oder der Lausitzer Seenplatte, Erholungsgebieten wie am Bergheider oder Senftenberger See. Und so hofft Knut, dasses für alle Freizeit- und Urlaubsanbieter bald wieder losgehen kann - mit der Vermietung vonFahrrädern, Booten, Hotelzimmern und Ferienwohnungen. Denn nur so können die Besucher ihre Lieblingsplätze in der Lausitzer Region entdecken. Auch die Gastronomie fehlt ihm zur Zeit sehr, denn wenn man an einem schönen Ort ist, möchte man auch regional essen und trinken. Und so freut sich Knut auf sein erstes Matjesbrötchen und ein Frühlingsbier an einem blauen See – zu Hause in der Lausitz.